Schwere Beine, warme Tage und einfache Wege zu mehr Selbstfürsorge im Sommer.

Schwere Beine, warme Tage und einfache Wege zu mehr Selbstfürsorge im Sommer.

Marion Wallner

Ich habe schon länger nichts geschrieben ,nicht, weil es nichts zu sagen gäbe – im Gegenteil. Eher, weil bereits vieles zu unseren #KörperWerkzeugen gesagt, geschrieben und gezeigt wurde. Vieles kann auch auf dieser Seite nachgelesen werden.

Und trotzdem ist heute dieser Impuls da. Viele Menschen berichten gerade von geschwollenen Füßen, schweren Beinen oder einfach einem "Bamstigen, aufgeschwemmten Gefühl" - wir nehmen das bei uns auch immer wieder wahr.

Aus physiologischer Sicht handelt es sich dabei häufig um Wassereinlagerungen im Gewebe – sogenannte Ödeme. Unser Körper besteht zu einem großen Teil aus Wasser, das sich normalerweise gut verteilt zwischen Zellen und Blutgefäßen bewegt. Wenn dieses Gleichgewicht aus verschiedenen Gründen gestört ist, kann sich Flüssigkeit im Gewebe sammeln – besonders in den Beinen, wo zusätzlich die Schwerkraft wirkt.

Bei warmen Temperaturen, wie wir sie die letzten Tage hatten, reagiert der Körper auf mehreren Ebenen: Durch die Hitze weiten sich die Blutgefäße, damit Wärme besser abgegeben werden kann. Dabei kann es leichter passieren, dass Flüssigkeit ins umliegende Gewebe übertritt.

Gleichzeitig verändert sich der Flüssigkeitshaushalt: Wir schwitzen mehr, der Körper versucht Wasser zu speichern, um nicht zu dehydrieren. Auch das kann paradoxerweise zu einem Gefühl von „Stau“ in den Beinen und auch in den Händen beitragen.

Dazu kommen Faktoren wie langes Sitzen oder Stehen, wenig Bewegung oder eine insgesamt reduzierte Aktivität der Muskelpumpe in den Beinen. Die Wadenmuskulatur spielt eine wichtige Rolle beim Rücktransport des Blutes Richtung Herz. Wenn wir uns wenig bewegen, wird dieser natürliche Pumpmechanismus schwächer. Viele der typischen Risikofaktoren für schwere Beine – wie langes Sitzen, Bewegungsmangel oder warme Temperaturen – treffen im Alltag oft zusammen. Das Ergebnis ist ein Gefühl von Schwere, Druck oder „Stauung“ im Körper.

Auch wenn es paradox klingt: Viel Wasser trinken hilft gegen Wassereinlagerungen! Bei zu wenig Flüssigkeit schaltet dein Körper auf „Sparmodus“ und speichert Wasser im Gewebe. 

Was wir tun und was wir dir empfehlen möchten:
  • morgens und abends kalt Duschen – kneipen aktivieren die Gefäße,
  • Trockenbürsten ist eine einfache Anwendung und regt die Lymphe an
  • zwischendurch Beine hochlagern,
  • Finger-  und Zehenakupressur
  • täglich Bewegung an der frischen Luft - Barfuß gehen
  • Stockgehen und Lächeln.                                                                                                    

Auch wenn bei der Hitze und/ oder beim Stockgehen ( au tuat des weh - manchmal ) das Lächeln schwer fällt - es hilft.  FAKT ist, wenn du die Mundwinkel anhebst und lächelst – selbst wenn das Lächeln zunächst bewusst erzeugt wird – kann das deine Stimmung beeinflussen. In der Psychologie wird das oft als Facial-Feedback-Hypothese bezeichnet: Die Gesichtsmuskulatur sendet Signale zurück an das Gehirn, die emotionale Prozesse mit beeinflussen können. Ein freundlicher Gesichtsausdruck, dein Lächeln kann deinem Nervensystem Rückmeldung geben, dass gerade ein Moment von Ruhe, Sicherheit und Wohlbefinden da ist.

Probiere es einfach einmal aus. Hebe für einen Moment bewusst die Mundwinkel an. Nicht perfekt, nicht künstlich – einfach ein kleines Lächeln. Wenn du das Stockgehen zu intensiv empfindest, setze dich auf einen Stuhl und rolle den Stock über deine Fußsohlen.

Spüre nach: Was verändert sich?

Vielleicht gar nichts. Vielleicht ein wenig. Vielleicht werden die Schultern weicher, der Atem freier oder die Gedanken etwas freundlicher. Manchmal sind es genau diese kleinen Signale, mit denen wir unserem Nervensystem zeigen können: Im Moment ist alles in Ordnung

Alle Produkte in unserem Shop haben eines gemeinsam: Sie setzen keine großen Veränderungen voraus, sondern arbeiten mit kleinen, direkten Reizen am Körper.

Der GeMa Stock wird zur sanften Stimulation der Fußsohle eingesetzt. Durch Druck und langsames Gehen oder rollen, entsteht ein intensiver Kontakt zu den Füßen. Gerade bei schweren Beinen im Sommer wird das Stockgehen oft als einfache Möglichkeit erlebt, wieder „Bewegung in den Körper zu bringen“.

Beim GeMa Faszienball, geht es ähnlich wie beim GeMa Stock stark um Sensorik: Der kleine Ball zwingt die Aufmerksamkeit automatisch auf den Punkt, der gerade bearbeitet wird. Durch seinen kleinen Durchmesser entsteht ein sehr gezielter, punktueller Druck auf Fußsohle, Wade oder andere Bereiche des Körpers. Wir selbst nutzen ihn regelmäßig wenn sich Körperstellen verspannt, verklebt, schwer oder „voll“ anfühlen.

 Der GeMa Akupressurring wird von vielen Menschen geschätzt, als sofortige, kleine Entlastung zwischendurch und bei:

  • geschwollenen Fingern und Zehen ( auch nach Operationen)
  • Spannungsgefühl in den Finger und Zehe.                                                                Hände / Finger und Füße / Zehen reagieren einfach schnell und sensibel auf Flüssigkeitsveränderungen im Körper.

Die GeMa Bürsten werden besonders im Sommer gerne zur Aktivierung des Lymphsystems genutzt.  Viele berichten danach:

  • angenehm aktivierte Beine und Hände
  • ein wacheres Körpergefühl
  • und ein Gefühl von „mehr Durchfluss“

Das Trockenbürsten ist eine einfache Anwendung, die sich wunderbar in die Morgenroutine integrieren lässt. Mit sanften Bürstenbewegungen wird die Haut angeregt, die Wahrnehmung geweckt und der Körper oft als wacher und lebendiger erlebt. Besonders bei schweren Beinen oder dem Gefühl von „Stau“ im Gewebe erlebe ich das Bürsten als angenehm und erfrischend.

Ob Ge❤️Ma - Stock, Faszienball, Akkupressurring oder Körper - oder Faszienbürste – alle diese Werkzeuge folgen demselben Prinzip: Sie arbeiten nicht „gegen den Körper“, sondern mit ihm.  Über: Druck, Bewegung, Hautreize und Aufmerksamkeit wird der Körper wieder stärker spürbar.

Ein paar Minuten Stockgehen, eine sanfte Stimulation der Füße / Beine und kurze Aktivierung der Hände, Finger und Zehen oder bewusstes Bürsten der Haut UND vieeel kaltes Wasser,reichen manachmal aus um wieder mehr Kontakt zum eigenen Körper zu bekommen und sich wohl zu fühlen.

Und genau dafür sind diese # KörperWerkzeuge gedacht: Unsere Werkzeuge verstehen wir als Hilfe zur Selbsthilfe – als Einladung, dem eigenen Körper Aufmerksamkeit zu schenken und die Selbstfürsorge in den Alltag zu integrieren.

Nicht als Therapie, sondern als kleiner Impuls: zurück in den Körper, zurück in den Kontakt, zurück zu dir und in die Leichtigkeit.

Selbstfürsorge beginnt meist nicht mit großen Veränderungen, sondern mit kleinen, bewussten Momenten. Mit dem Spüren der Füße auf dem Boden. Mit einem tiefen Atemzug in Dankbarkeit oder mit einer kurzen Pause mitten im Alltag.

Wenn du bis hierher gelesen hast, dann sagen wir von Herzen: ❤️Danke.

In einer Zeit, in der vieles schnell gehen muss und immer weniger Menschen längere Texte lesen, freuen wir uns über jeden Menschen, der sich die Zeit nimmt, tiefer einzutauchen.

Solltest du Lust darauf haben, einmal gemeinsam mit uns unterwegs zu sein, dann laden wir dich herzlich in unsere WhatsApp-Gruppe GeMa Wandern ein. Dort informiert Gerald über gemeinsame Wanderungen, spontane Termine und natürlich auch über unsere kommenden Barfußwanderungen. Wir freuen uns auf alle, die gerne in der Natur unterwegs sind, neue Wege entdecken und gemeinsam achtsame Schritte gehen möchten.

Vielleicht sehen wir uns ja schon bald auf einem gemeinsamen Weg. Barfuß oder mit Schuhen – Hauptsache unterwegs.

Wir wünschen dir eine entspannte Zeit, Leichtigkeit in den Beinen, Freude an der Bewegung und viele Momente, in denen du wieder bei dir selbst ankommst.

Gerald & Marion


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