Willkommen 2026 - hier geht´s lang...

Willkommen 2026 - hier geht´s lang...

Marion Wallner
Guten Rutsch ins neue Jahr! Wir hoffen, du bist gut und gesund angekommen.

Viele sind gerade krank – uns hat es auch erwischt. Eine erzwungene Pause, die wir offensichtlich alle brauchen.

Ich, Marion, gestehe: Ich bin erschöpft. Nicht nur bei meinen eigenen Themen spüre ich es, sondern durch viele Gespräche des Jahres hindurch war ein zentrales Thema stets präsent: Stagnation trotz Disziplin und die Ungeduld, trotz großer Anstrengung nicht voranzukommen.  

Vielleicht kennst du das: Du gibst alles und bist erschöpft, steckst im Dauerstress fest  und wirst dann im Urlaub oder an den Wochenenden krank. Oft erkennst du erst dann, wenn du aus dem Gleichgewicht bist, dass manche Ziele oder Vorhaben gar nicht wirklich zu dir passen. Vielleicht ist diese Erschöpfung keine Schwäche, sondern ein "Fingerzeig" eine Botschaft unseres Körpers am falschen Weg unterwegs zu sein. 

Vielleicht bist du auch in die Falle getreten, dich an dem zu orientieren, was andere für wertvoll erachten, was man tun sollte oder tun muss. Beruflich wie privat orientieren wir uns oft nach außen und hören zu wenig auf unser inneres, das längst Signale des Unbehagens sendet. Das „Ich muss aber“ oder „Du musst…, um erfolgreich zu sein“ lastet schwerer als die leise Stimme in uns. 

Der Philosoph und Anthropologe René Girard prägte dafür den Begriff des „mimetischen Begehrens“: Wir wollen oft gar nicht das Ziel an sich, sondern das, was andere begehren oder gut finden. Wir sehen, dass andere etwas toll finden, und machen es deshalb nach. Bildlich gesprochen besteigen wir den Everest, weil es gerade „angesagt“ ist – erst die Erschöpfung zeigt, dass wir am falschen Berg unterwegs waren. Diese Erkenntnis kann die Krankheit und Müdigkeit sinnvoll nutzbar machen: Wir dürfen achtsam neue Entscheidungen für unseren weiteren Weg treffen.

Wenn wir geliehene Ziele verfolgen, kostet das ständige Impulsmanagement unseren ganzen Energiefluss – oft unbewusst – und führt zu Erschöpfung, Sinnlosigkeit und Frustration. Im Gegensatz dazu fühlen sich eigene, echte Ziele kraftvoll und freudvoll an. Sie geben Energie, Motivation und Ausdauer. Wenn wir unseren eigenen Zielen folgen, geht es oft leichter – ohne Druck. Überraschende Zufälle zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind; mit jedem Schritt wird klarer, wohin unser Weg führt.

„Wenn du nach vorne schaust, kannst du nicht über Dinge stolpern, die hinter dir liegen. Das Gute liegt vor dir – geh achtsam.“

In diesem Sinne wünschen wir dir für das neue Jahr beste Gesundheit, Glück, Freude und Gelingen auf allen Wegen – beruflich wie privat.

Möge das kommende Jahr dir kraftvolle Momente, innere Zufriedenheit und neue Chancen schenken.

Wir freuen uns auf viele weitere Begegnungen, gemeinsame Wege und Abenteuer. Wir sind bereit – komme, was wolle.

Danke fürs Lesen! 😉

Gerald & Marion




Back to blog

Leave a comment

Please note, comments need to be approved before they are published.